Tradition und Innovation


1904


Josef Schonlau (gestorben 1939) gründet in Geseke eine Maschinenfabrik und Eisengießerei. Produziert werden landwirtschaftliche Geräte und Maschinen, sowie die dafür notwendigen Gussteile.

1950


Nachdem die Produktion in den Jahren 1930-1939 sukzessive auf Anlagenbau - insbesondere für die Zementindustrie - ausgedehnt wurde, tritt Franz Bartscher (Neffe des Gründers) nach seiner Kriegs- gefangenschaft in die Firma ein. Gemeinsam mit seinem Bruder übernimmt er die Unternehmensleitung. Es findet eine Schwerpunktverlagerung vom Maschinen- und Anlagenbau zur reinen Gießerei statt.

Josef Schonlau


Firmengründer

1963


Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland nimmt Schonlau die Produktion des neuen Gusswerkstoffes Sphäroguss (Gusseisen mit Kugelgraphit) auf.

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1986


Schonlau wird Pilotprojekt des Programms "Wohnfeldverbesserung in Gemengelage" der Landesregierung NRW. Eines der umfangreichsten Umweltschutzprogramme der Region wird eingeleitet.

1990


Abschluss des Pilotprojekts. Das Wohnumfeld ist deutlich verbessert, die Arbeitsplätze sind humanisiert, die Produktionsaggregate auf den modernsten Stand der Technik gebracht: Der Bestand des Unternehmens ist langfristig gesichert.

2000


Nachdem im Jahr 1986 die Erben von Franz Bartscher, seine Ehefrau Elfriede Bartscher (gestorben 2008) und seine Tochter Giselheid Dürkes, Gesellschafter des Unternehmens geworden sind, tritt nunmehr sein Enkel, Diplom Betriebswirt Markus-Peter Dürkes (geboren 1968) als Gesellschafter in das Unternehmen ein. Ab 2002 übernimmt er als geschäftsführender Gesellschafter in der vierten Generation die alleinige Führungsverantwortung.

Umwelt und Nachhaltigkeit


Erfahren Sie mehr über unseren Umweltgedanken und wie wir uns für den Schutz unseres Planeten einsetzen. 

Thema Umwelt

2005: Der Großbrand


Ausgerechnet in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs vernichtet eine Feuerwalze mehr als zwei Drittel der Gebäude, angrenzende Produktionshallen werden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Das Herz der Gießerei, der Schmelzbetrieb, die Sandaufbereitung und Teile der automatischen Formanlage werden komplett zerstört. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehr als 10 Millionen Euro.

Die Chance in der Krise:

Die Eigentümerfamilie entscheidet den Wiederaufbau, Fertigungsprozesse und Umweltschutzmaßnahmen werden optimiert. Nach rekordverdächtigen sieben Wochen ist der erste Ofen wieder in Betrieb - produziert wird zunächst nur provisorisch unter freiem Himmel. Nach neun Wochen steht die neue Sandaufbereitungsanlage. Überdurchschnittliches Engagement und eine außergewöhnlich produktive Zusammenarbeit zwischen Unternehmensleitung und Team führen zu dieser Höchstleistung. Mit Recht sind wir darauf stolz!

Helga Gbur

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